Mehrbelastung für viele Selbständige: Privatversicherungen erhöhen Beiträge
Die private Krankenversicherung ist im Gegensatz zur gesetzlichen Variante für einen hohen Versorgungsstandard und ein gutes Leistungsspektrum bekannt, doch in den letzten Wochen beherrschen Meldungen von satten Beitragserhöhungen die Schlagzeilen. Was bedeutet dies für privat Versicherte? Warum steigen die Kosten? Welche Handlungsoptionen gibt es? Wer ist inwiefern betroffen?
Status quo – aktuelle Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung
Zum Anfang des Jahres haben zahlreiche namhafte private Krankenversicherungen die Beiträge um bis zu 40 % erhöht. Im Durchschnitt liegen die Beitragserhöhungen bei beachtlichen 10-20 %. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bleiben dagegen stabil. Aufgrund der guten Wirtschaftslage können viele gesetzliche Krankenkassen sogar auf den möglichen Zusatzbeitrag verzichten. Welche Gründe werden für die jüngste Beitragserhöhung angeführt? In erster Linie begründen private Krankenkassen diesen Schritt mit generell steigenden Preisen für die Gesundheitsversorgung und insbesondere für Medikamente und innovative Behandlungsmethoden. Auch das zunehmende Alter der Versicherten und das breite Leistungsspektrum der PKV werden als Argumente für die zum Teil satten Beitragserhöhungen angeführt. Schließlich müssen in der PKV auch Altersrückstellungen gebildet werden. Auch ergäbe sich ein Sondereffekt aufgrund des 2010 eingeführten Basistarifes in der privaten Krankenversicherung. Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass die Beitragserhöhungen nicht willkürlich geschehen dürfen. So muss gemäß § 12b VAG ein unabhängiger Treuhänder der geplanten Beitragsanpassung zustimmen. Hierbei sind konkrete Berechnungen und Kalkulationen zu berücksichtigen. Auf diese Weise sollen Transparenz und Schutz vor Willkür ermöglicht werden.
Auswirkungen für die Langzeitperspektive und Handlungsoptionen für Selbständige
Besonders ältere Versicherte in der PKV sind von der Beitragserhöhung betroffen. Es müssen Altersrückstellungen gebildet werden für die höheren Kosten in der Zukunft, aufgrund der kürzeren Ansparzeit ist daher naturgemäß ein größerer Geldbetrag von Nöten. Junge und gesunde Versicherte sind also weniger von den aktuellen Erhöhungen betroffen. Auf lange Sicht aber wird die Gesundheitsversorgung für alle Versicherten aufgrund der demografischen Entwicklung und des Fortschritts teurer – dies betrifft aber sowohl die private als auch die gesetzliche Krankenversicherung. Zudem sind gerade die gesetzlichen Krankenversicherungen von immer mehr Leistungskürzungen betroffen.
Welche Optionen stehen Versicherten offen? In erster Linie bietet sich ein Tarifwechsel an, um Kosten zu sparen (höherer Selbstbehalt, Verzicht auf Versicherungsleistungen etc.). Man sollte sich eventuell beraten lassen und einen alternativen Tarif wählen, der auf die Gesundheits- und Lebenssituation bestmöglich zugeschnitten ist. Ebenfalls gibt es für jüngere Versicherte in der PKV Beitragsentlastungsprogramme im Sinne der Vorsorge: In jungen Jahren wird ein höherer Beitragssatz entrichtet und verzinst angelegt, der dann die Beitragserhöhungen, die im Alter unvermeidbar sind, abfedert. Unter Umständen kommt auch ein Wechsel der PKV in Frage, um Kosten zu sparen. Hier sollte man sich vorher aber genau in Bezug auf das Leistungsspektrum informieren. Leistungskürzungen, wie etwa der Verzicht auf eine ‘Chefarztbehandlung’, können ebenfalls bares Geld einsparen. Ältere Versicherte können auch in den Standard- oder Basistarif wechseln, der sich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen orientiert und durch einen Höchstbetrag gedeckelt ist.
Fazit: Auswirkungen der Beitragserhöhungen der PKV für Selbständige
Für Selbständige können die Beitragserhöhungen mitunter eine finanzielle Last darstellen, die vor allem für ältere Versicherte schwer wiegt. Mögliche Entlastungsmaßnahmen und Vorsorgemöglichkeiten wurden dargelegt. Den Beitragserhöhungen gegenüber stehen verbesserte Möglichkeiten der Absetzbarkeit von Beitragszahlungen im Zuge der jährlichen Steuererklärung. Nicht vergessen werden sollte aber, dass Selbständige häufig eine Wahlfreiheit haben, so dass ihnen verschiedenste Handlungsoptionen zustehen. Im Zweifelsfall bleibt immer noch der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung. Auf lange Sicht wird die Gesundheitsversorgung aber in beiden Systemen aufgrund der deutlich gestiegenen Lebenserwartung teurer werden. An dieser Langzeitentwicklung führt auch bei Abwägung aller möglichen Optionen kein Weg vorbei.
Mobile Marketing – ein aufstrebender Wachstumsmarkt
Mobile Marketing ist immer weiter auf dem Vormarsch und hat sich zu einem boomenden Wachstumsmarkt entwickelt. Diese Entwicklung steht sicher in Relation zu den immer beliebteren Smartphones, die von immer mehr Menschen bevorzugt werden. Natürlich hat das gute alte Handy nicht ausgedient, denn nicht jeder bevorzugt mobiles Surfen im Internet, doch der Markt für mobile Werbung konnte seither deutlich punkten. Unternehmen, die sich über das iPhone oder über Android Smartphones mit Apps präsentieren wollen, können sich auf http://bam-online.de/mobile-apps/ über das Apps Programmieren und die umfassenden Dienstleistungen einer professionellen Agentur für Mobile Marketing informieren. Zudem kann mit den Apps eine entsprechende Kundenbindung erreicht werden.
Steigende Zahl der Smartphones – mehr mobiles Surfen im Internet
Das Smartphone wird immer beliebter, und viele, die iPhone oder Android Smartphones anfangs lediglich als „normales“ Handy nutzen wollten, werden neugierig und probieren es doch aus, mobil im Internet zu Surfen. Das facettenreiche Angebot für das iPhone mit unzähligen Apps sowie für Android Smartphones ist ein neues und interessantes Gebiet, auf das sich das mobile Marketing mit Werbung, News und verschiedensten Informationen immer häufiger konzentriert. Vor allem wenn die Zielgruppe der Jugendlichen erreicht werden soll, entwickelt sich mittlerweile mobile Werbung mit iPhone oder Android Smartphone Apps als ideale Variante. Schließlich ist es genau diese Zielgruppe, die häufig ein Smartphone dem Handy bevorzugt.
Mobile Internet – nicht nur eine Plattform für mobile Werbung
Wie damals das „herkömmliche“ Internet den Markt nach und nach für sich erobert hat und sich zwischenzeitlich zu einer beliebten Werbeplattform (siehe auch http://bam-online.de/mobile-advertising/) entwickelt hat, wird sich mobiles Surfen im Internet immer mehr durchsetzen. Egal ob mit dem Laptop, dem iPad, dem iPhone oder Android Smartphone – die User, die überall einfach mobil online gehen, werden immer mehr. Insbesondere mobiles Surfen den Smartphones verzeichnet einen erheblichen Zuwachs, denn das kleine Smartphone oder iPhone ist – wie früher das „normale“ Handy – überall dabei. Damit ist das Internet überall zugänglich, um E-Mails abzurufen, Reservierungen oder Buchungen durchzuführen, Termine zu vereinbaren, News zu lesen, den Wetterbericht abzurufen und vieles mehr. Die breite und facettenreiche Plattform Internet ist überall dabei und mit den Apps stehen Usern eine Vielzahl an Anwendungen mit besonderen Highlights, Spielen und vieles mehr zur Auswahl. Kein Wunder, dass sich Mobile Marketing immer mehr durchsetzen wird und einen boomenden Wachstumsmarkt darstellt.
Abziehbarkeit von Schuldzinsen als Werbungskosten seit 2012 klarer geregelt
Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs sind Schuldzinsen in Form von Werbungskosten von der Steuerlast abziehbar, wenn diese auch nachweislich für ein Darlehen bezahlt worden sind. Überdies muss dieses Darlehen klar zur Einkünfteerzielung benötigt werden. ALs Maß wird die wirkliche Anwendung des Darlehens für ein bestimmtes Wirtschaftsgut. Da reicht die Zuordnung der Darlehensmittel durch den Steuerpflichtigen natürlich nicht aus.
Ein nicht für die steuerliche Absetzbarkeit der Zinsen gültiger Fall, wenn der Steuerpflichtige eine Beteiligung mittels eines Überziehungskredits erwirbt, aber dann diesen Kredit kurzfristig aus eigener Tasche tilgt.
In diesem Falle ist kein Zusammenhang mit der Abziehbarkeit von Schuldzinsen als Werbungskosten gegeben, da das danach aufgenommene Darlehen nicht mehr für wirtschaftliche Einkunftserzielung angerechnet werden kann.Quelle: Wirtschaftsprüfung in München
Diese Regelung wurde nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs nun klarer für Steuerzahler, Steuerberater und die Finanzbehörde erläutert.
Nun haben alle Stellen eine klar strukturierte Vorgehensweise, wie und wann die Abziehbarkeit von Schuldzinsen als Werbungskosten gestattet sind.
Zuvor gab es immer wieder Auffassungsunterschiede und Möglichkeiten in der Grauzone der Steuerberechnung mit eigentlich nicht zulässigen Methoden diese Zinsen dennoch steuerlich zu berücksichtigen.
Gewalt bei Demonstration in Rumänien
Gestern Nacht hat es in Bukarest, der rumänischen Hauptstadt Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer anfangs friedlichen Demonstration gegen die Sparpakete der amtierenden Regierung gegeben.
Zu Beginn haben sich rund 1.000 Demonstranten friedlich in der Hauptstadt bewegt um gegen die Einsparungen zu protestieren.
Die anfangs friedliche Demo wurde aber zu sehens gewalttätiger. Als einige Teilnehmer mit Steinen nach der anwesenden Polizei warfen, eskalierte die Situation und es kann zu Ausschreitungen mit Verletzten. Die Polizei nahm einige der Randalierer fest und setzte Tränengas gegen die Menge ein.
Auch dieses Beispiel zeigt, wie angespannt die Situation in den europäischen Ländern durch die nötigen Einschnitte im Zusammenhang mit der Schuldenkrise ist.
Kritik an der Herabstufungswelle in Europa
Die Politik übt teils heftige Kritik an der Welle an Herabstufungen durch Standard & Poor´s. Die Bonitäten vieler Euro-Länder wurde gestern Abend durch die US-amerikanische Ratingagentur abgewertet. Portugal wurde auf einen hoch spekulativen Wert gesetzt und die Bewertung von Finnland, Niederlande und Luxemburg auf Ausblick Negativ abgewertet.
Österreich und Frankreich haben die Bestnoten verloren und kritisieren die zu strenge Bewertung von Standard & Poor´s.
Nun wird die Diskussion nach einem Fiskalpakt, einer Wirtschaftsregierung und härteren Sanktionen gegen Schuldensünder wieder lauter.
Österreich verliert AAA
Auch Österreich verliert die Top-Bonität – zumindest was die Ratingagentur Standard & Poor´s angeht. Fitch und Moodys haben das Triple A für Österreich vor Kurzem noch bestätigt. Doch S&Ps ist nun mal die strengste der drei Agenturen. Schliesslich war es auch S&Ps, die letztes Jahr die USA als Schuldner herabsetzte.
Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter ( ÖVP ) nennt als Hauptgründe die Turbulenzen der beiden Nachbarländer Ungarn und Italien. Mit beiden Länder besetzt eine tiefe wirtschaftliche Beziehung und eine Zahlungsausfall hätte schwer wiegende Folgen für Österreich.
Besonders das Osteuropa-Geschäft der österreichischen Banken wie Raiffeisen International und Erste Group ist die Achillesferse in der österreichischen Bankenwelt. Eine Pleite Ungarns würde die Banken und somit auch den Staat treffen, der mit finanzieller Stützung die Banken auffangen müsste.
Auch das fehlen der Schuldenbremse in der Verfassung und das Fehlen konkreter Sparpläne wird Standard & Poor´s die Entscheidung zur Herabstufung erleichtert haben. Natürlich wurden diese hausgemachten Gründe von Fekter nicht genannt.
Seit Wochen streitet die Regierung mit der Opposition über die Schuldenbremse im Verfassungsrang. Auch interne Streitereien zwischen den Regierungsparteien ÖVP und SPÖ lassen den Sparwillen nicht umbedingt sofort erkennen.
Doch sollte Ungarn und / oder Italien untergehen, wird auch Österreich in den Strudel gezogen und weiter an Bonität verlieren.
Baumärkte im Aufwärtstrend
Hornbach, Obi und wie sie alle heißen – Baumärkte sind im Aufwind und brechen einen Umsatzrekord nach dem Anderen.
Letzte Jahr war ein Rekordjahr. Doch auch die Zulieferindustrie – konkret Baustoffe haben 2011 mit guten Ergebnissen beendet.
Interessant ist auch, dass die Eigenmarken der Baumärkte stärker nachgefragt werden. Die Kunden scheinen Vertrauen in die Qualität zu haben, die zu günstigeren Preisen zu haben ist.
Auch die Beratung in den Märkten ist 2011 mehr ins Rampenlicht getreten. So wünschen sich Kunden von den Baumärkten eine kompetente Hilfestellung bei der Auswahl der richtigen Baustoffe.
Hornbach stößt schon lange in dieses Horn und ist mit Schwerpunktthemen in Werbung und gleichzeitig mit Beratung zur Stelle.
Ob die Umsatzrekorde 2012 wieder geschlagen werden bleibt abzuwarten, doch noch ist kein Ende in Sicht.
